Frischekur für das Graurheindorfer Rheinufer

Radweg und Sitzmöglichkeiten werden entlang des Uferwegs hergerichtet

Im Rahmen des Projekts „Grünes C“ werden der Radweg sowie die Sitzmöglichkeiten entlang des Uferwegs und am ehemaligen Kloster hergerichtet und eine Einheit mit dem Brückenschlag an der Mondorfer Fähre gebildet.

ib – Ein deutlich attraktiveres Rheinufer bekommt Graurheindorf im Rahmen des Projekts „Grünes C“. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Gelände an der Mondorfer Fähre neu gestaltet, nun bekommt auch das Rheinufer eine gestalterische Aufwertung. Damit soll Graurheindorf mit dem Brückenschlag Mondorfer Fähre verknüpft werden und eine Einheit bilden.

Im Wesentlichen bestehen die Bauarbeiten aus zwei Elementen: Der Rheinuferweg zwischen der Mondorfer Fähre bis zum ehemaligen Kloster „An der Margarethenkirche“ wird durch neue Bänke und Mülleimer in den Sitzbanknischen aufgewertet. An der alten Klostermauer errichten die Landschaftsbauer im Auftrag des Amtes für Stadtgrün einen  neu gestalteten Sitzbereich.

Die Bänke in den Sitzbanknischen werden durch die Modelle ersetzt, die auch im Bereich des Brückenschlages Mondorfer Fähre verwendet wurden, um den einheitlichen Charakter dieses Teilprojektes im Rahmen der Regionale 2010 zu stützen.

Die Natursteinfläche des Sitzplatzbereiches an der Klostermauer wird teilweise ergänzt und überarbeitet. Die Baumbeete schmücken beispielsweise Apfelbeere und Immergrün. Das östliche Pflanzbeet innerhalb der Pflasterfläche wird abgerissen und befestigt. Stattdessen sind zwei Baumscheiben aus wassergebundener Wegedecke – ähnlich wie auf der Beueler Rheinpromenade – vorgesehen.

Die alte Klostermauer ist gegliedert durch hervorstehende Mauerpfeiler. Dadurch entstehen Nischen mit kleinen Betonsockelmauern. In drei der Nischen wird diese bestehende Sockelmauer so aufgearbeitet, dass sie mit einer Sitzfläche aus so genanntem Pagholz beplankt werden kann. So entstehen geschützte, intime Sitzbereiche mit hoher Aufenthaltsqualität. Pagholz ist hochverdichtetes Kunstharzpressholz. Es entsteht, wenn viele sehr dünne kunstharzgetränkte Furniere unter Hitze und Druck extrem verpresst werden. Dadurch ist dieses Material sehr widerstandsfähig und vandalismussicherer als handelsübliche Holzauflagen.

Die übrigen Mauernischen werden mit Böschungsmyrte bepflanzt. Die zum Teil bewachsene Klostermauer wird durch reine Wasser- oder Dampfsysteme schonend gereinigt.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni an. Bereits Mitte Januar wurden sechs geschädigte Kugelahorne für die Bauarbeiten entfernt. Die Bäume werden durch zehn standortgerechte Eschen ersetzt und ergänzen damit die neue Baumreihe von der Station „Grünes C“ an der Mondorfer Fähre bis zum Fähranleger.

© Grünes C 2012