Neugestaltung Grünzug Nord

Fördermittel für multifunktionalen Bewegungsparcours

30.11. 2018 | Grünes C, Bonn |

Für die Neugestaltung des alten Basketballplatzes im Grünzug Nord bei Neu-Tannenbusch konnte die Stadt Bonn erfolgreich Städtebaufördermittel einwerben. Den Förderbescheid über 171.000 Euro überreichte Regierungspräsidentin Gisela Walsken am Freitag, 30. November 2018. Mit den eingeworbenen Fördergeldern kann das Projekt 2019 geplant und ab 2020 baulich realisiert werden.

Der Platz im Grünzug Nord soll zu einem multifunktionalen Feld mit verschiedenen Sport- und Bewegungsangeboten sowie Aufenthaltsflächen für alle Generationen weiterentwickelt werden. Die vorhandene Schotterdecke wird gegen einen Kunststoffbelag ausgetauscht; rings um das Spielfeld sollen Fitnessgeräte aufgestellt werden. Vor allem Bewohner aus dem angrenzenden Ortsteil Neu-Tannenbusch, in dem es an bespielbaren Freiflächen mangelt, sollen durch das neue Angebot angesprochen werden.

Dass eine Neugestaltung des Platzes notwendig ist, haben die Bürgerinnen und Bürger aus Tannenbusch während des Beteiligungsprozesses für das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur betont. Mithilfe des Handlungskonzeptes wollen die Stadt Bonn und sieben Nachbarkommunen wichtige Freiräume erhalten, vernetzten und aufwerten.

Der Platz soll durch Akteure aus Tannenbusch für die offene Jugend- und Sozialarbeit genutzt werden sowie attraktive Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren direkt am Wohnquartier bieten. Ziel ist es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, welcher die Integration und den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Zur Förderung der Biodiversität sollen im Projektgebiet regionale Blüh- und Wildpflanzen gesät werden, welche künftig Nahrung und Lebensraum für Insekten bieten.

Das Amt für Stadtgrün wird die Neugestaltung gemeinsam mit lokalen Akteuren aus dem Stadtquartier im kommenden Jahr planen und voraussichtlich 2020 baulich umsetzen. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 190.000 Euro. 90 Prozent der Kosten werden durch die Fördermittel von Bund und Land aus dem Städtebauförderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2018“ gedeckt, die Stadt trägt einen Eigenanteil von 19.000 Euro.

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